Wer beim Putzen ständig zwischen Küche, Bad und Vorzimmer hin und her läuft, um ein vergessenes Tuch oder eine Bürste zu holen, verliert dabei viel mehr Zeit, als man zunächst glaubt. Ein kleiner Putzkorb, der das Nötigste versammelt, macht diese Wege überflüssig und lässt die ganze Arbeit ruhiger ablaufen.
Stelle in den Korb nur das zusammen, was du wirklich regelmäßig brauchst, etwa ein paar Tücher in verschiedenen Farben, eine kleine Bürste, ein Häferl für Seifenwasser und vielleicht ein Paar Handschuhe. Zu viele Dinge machen den Korb nur schwer und unhandlich, ohne dass sie wirklich öfter zum Einsatz kommen.
Der Korb bleibt griffbereit
Finde einen festen Platz für den Korb, etwa im Vorzimmerkasten oder unter dem Waschbecken, damit du ihn nicht erst suchen musst, wenn dir spontan eine Stelle auffällt, die eine kurze Reinigung braucht. So sinkt auch die Hemmschwelle, kleine Aufgaben gleich zu erledigen, statt sie aufzuschieben.
Räume den Korb nach jeder größeren Putzrunde kurz auf, wische nasse Flaschen ab und lege benutzte Tücher zum Waschen beiseite, damit er beim nächsten Mal wieder einsatzbereit ist. Ein Korb, der selbst unordentlich und klebrig wird, verliert schnell seinen eigentlichen Zweck.
Mit einem gut sortierten Putzkorb wird aus einer verstreuten Sammlung von Reinigungsmitteln im ganzen Haus eine einzige, übersichtliche Einheit. Das spart Wege, Zeit und Nerven, ganz gleich ob nur ein Zimmer oder die ganze Wohnung an der Reihe ist.
Ein zweiter, kleinerer Korb kann sich lohnen, wenn die Wohnung über mehrere Stockwerke verteilt ist, damit nicht bei jeder Aufgabe die ganze Stiege hinauf- und hinuntergetragen werden muss. So bleibt der Putzkorb wirklich ein Helfer und wird nicht selbst zur lästigen Last.
Gib auch den Kindern im Haushalt einen eigenen, kleinen Korb mit ungefährlichen Dingen wie einem Tuch und einem Häferl, damit sie beim gemeinsamen Aufräumen mithelfen können. Das macht die Hausarbeit für alle etwas leichter und vermittelt nebenbei einen sorgsamen Umgang mit dem eigenen Zuhause.